Der Weltmissionssonntag ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Aus diesem Anlass waren Tutzinger Schwestern der Missions-Benediktinerinnen aus aller Welt in unserer Gemeinde zu Besuch. Am Samstagabend haben sie zu einen außergewöhnlichen Internationalen Bunten Abend in der Mehrzweckhalle des Tutzinger Klosters gestaltet. In fröhlicher Stimmung gab es viele Beiträge, Lieder und Tänze aus aller Welt.
„Wir sind Gesandte an Christi statt“: So lautete das Thema. Nach dem Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Tutzinger Pfarrkirche St. Joseph gab es im Roncallihaus ein gemeinsames Essen, den traditionellen Eintopf aus der Klosterküche, zubereitet in der Klosterküche, begleitet von Informationen und Aktionen zum Beispielland Nordostindien. Zum Abschluss des Tages luden die Schwestern ein zur feierlichen Vesper in der Klosterkirche.
Der Weltmissionssonntag wurde 1926 von Papst Pius XI. initiiert. Jedes Jahr wird seither in rund 100 Ländern für die soziale und pastorale Arbeit der katholischen Kirche in den 1100 ärmsten Diözesen der Welt gesammelt.
In diesem Jahr steht die Situation der Christen in Nordostindien im Mittelpunkt. Papst Franziskus hat unter dem Leitwort "Getauft und gesandt: die Kirche Christi missionarisch in der Welt" im Oktober einen „Außerordentlichen Monat der Weltmission“ ausgerufen. Im Mittelpunkt stehen dabei das Gebet, das Zeugnis der Gläubigen und die Reflexion über die Bedeutung der „missio ad gentes“, das vom Zweiten Vatikanischen Konzil formulierte Dekret über die Missionstätigkeit der Kirche.
Gemeinsam mit Papst Franziskus engagiert sich Missio München für die Stärkung des Glaubens und unterstützt die katholische Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Durch die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern trägt Missio - auch durch Tutzinger Hilfe - dazu bei, dass das Evangelium als Quelle weltweiter Solidarität erfahren und bezeugt wird.
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