Gesundheit
12.11.2021
Von Theo Heithorn / vorOrt.news

In welcher Praxis man PCR-Tests machen kann

Liste des Landratsamts veröffentlicht - 7-Tage-Inzidenz im Landkreis 400, in Tutzing über 200

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Corona-Proben im Zentrallabor des Klinikums Stuttgart © Klinikum Stuttgart

Seit für viele Veranstaltungen und Besuche die 3-G-Plus-Regel gilt, ist die Nachfrage nach PCR-Tests gestiegen. Beim Landratsamt Starnberg gehen viele Anfragen ein, wo man solche Tests machen lassen kann. Informationen darüber hat das Landratsamt nun veröffentlicht. Man findet sie im Internet unter https://www.lk-starnberg.de/corona_testungen_impfungen .

PCR-Test sind in der Regel kostenpflichtig und dürfen von den staatlich beauftragten Testzentren in Gilching und Gauting nicht mehr durchgeführt werden; nur bestimmte Personengruppen sind davon ausgenommen. Also bleibt nur der Weg in eine Artzpraxis. Die Suche danach sei aber nicht immer ganz einfach, so das Landratsamt. Um diese Informationen zu erhalten und die Liste aufstellen zu können, hat der ärztliche Koordinator des Landkreises, Dr. Bernhard Junge-Hülsing, eine Abfrage zu Test- und Impfmöglichkeiten gemacht. Gefragt wurde dabei nach Impf-, sowie Schnell- und PCR-Testungen (nach Testverordnung sowie kostenlos). In die daraufhin aufgestellte Liste wurden aber nur diejenigen ärztlichen Angebote aufgenommen, über die es Rückmeldungen und eine Zustimmung zur Veröffentlichung gegeben hat.

Für größere Veranstaltungen soll es die 2-G-plus-Regel geben

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7-Tage-Inzidenzen in Bayern (graue Linie), im Landkreis Starnberg (blaue Linie) und in Tutzing (rote Linie) © Theo Heithorn / Robert-Koch-Institut, Landratsamt Starnberg

3-G-Plus bedeutet, dass wer nicht geimpft oder genesen ist, einen gültigen PCR-Test vorlegen muss. Nach den Plänen des geschäftsführenden Bundesgesundheitsministers Jens Spahn soll es bald zumindest für größere Veranstaltungen sogar die 2-G-plus Regel geben - das bedeutet: Zutritt nur für geimpfte oder genesene und zusätzlich getestete Personen. Das Robert-Koch-Institut warnt aber vor dem Besuch von größeren Veranstaltungen. Politiker wie Spahn plädieren außerdem für die Reduzierung von Kontakten mit anderen Personen.

Bei den Corona-Ansteckungen hält die ansteckende Tendenz an. Die 7-Tage-Inzidenz, die die Zahl positiv getesteter Fälle innerhalb der vergangenen Woche anzeigt, ist im Landkreis Starnberg heute auf 400,40 gestiegen, am Donnerstag lag sie bei 358,70, am Mittwoch bei 333,10. Die Werte der Nachbarschaft: Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen 762,8, Landkreis Fürstenfeldbruck 283,4, Landkreis Landsberg am Lech 391,7, Landkreis München 348,3, Landkreis Weilheim-Schongau 357,0.

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41 von 44 Intensivbetten im Landkreis Starnberg belegt

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© https://www.intensivregister.de

Eine Abflachung der Kurven ist derzeit nicht zu erkennen. In den Krankenhäusern des Landkreises Starnberg sind 41 von 44 Intensivbetten belegt, wie dem DIVI-Intensivregister des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu entnehmen ist. DIVI steht für die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Das Intensivregister erfasst tagesaktuell die intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten und die tagesaktuellen Fallzahlen zu COVID-19-Personen auf Intensivstationen. Erhoben werden die Daten in zugelassenen Krankenhaus-Standorten, die Intensivbetten zur Akutbehandlung führen. Intensivmedizinisches Fachpersonal gibt täglich Meldungen für ihren Meldebereich eines Krankenhaus-Standortes ab.

Bundesweit meldet das RKI heute 48 640 Neuinfektionen und eine Inzidenz von 263,7. Die Infektionszahlen steigen weiter schnell an, eine Woche zuvor hatte die Inzidenz 169.9 betragen und einen Monat zuvor 65,8.

Angesichts der zunehmenden Infektionszahlen sind In Tutzing weitere Impftermine angesetzt worden, die ohne Anmeldung wahrgenommen werden können. Der erste von ihnen findet bereits morgen, am Samstag, 13. November im Roncallihaus statt, und zwar von 10 Uhr bis 16 Uhr. Weitere Impftermine folgen am 19. November, am 26. November und am 3. Dezember. Die nächsten Impftermine in Tutzing Zur Verfügung stehen verschiedene Impfstoffe. Erstimpungen sind ebenso möglich wie Zweitimpfungen und Auffrischungsimpfungen. Warnungen in der Stadt München wegen einer angeblichen Impfstoff-Knappheit hat der bayerische Gesundheitsminister Holetschek widersprochen.

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