Meine Tochter gehört mit einer Herzerkrankung laut Facharzt zur Risikogruppe. Um einen Termin beim Impfzentrum im Starnberg zu bekommen habe ich gestern, am 5. Januar, dort angerufen, dort erfährt man durch eine aufgezeichnete Nachricht, dass keine Impftermine vergeben werden können.
Also weiter zum Landratsamt, dort wurde ich auf die Corona-Hotline des Landkreises Starnberg verwiesen. Erst kam folgende Antwort: "Es werden erst die Insassen der Pflegeheime geimpft, daher ist das Zentrum nicht erreichbar." Weitere Nachfragen: "Wann, wie weiter, wann soll ich nochmal anrufen, wie bekomme ich einen Termin?" Schließlich die eigentliche Nachricht: Der gesamte Landkreis Starnberg hat nur 100 (in Worten hundert) Impfdosen bekommen und es gibt keine Information wann mehr kommt!
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Die Inhalte nehmen Bezug auf andere Kommentare, die aber mittlerweile wieder gelöscht worden sind.

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Kommentare
Auf Ihre Bitte habe ich den Namen des Autors, dessen unpassende Kommentare er nun gelöscht hat, ebenfalls entfernt.
Ein Hinweis an den Autor sei mir erlaubt, da er sich ja schon auf ein öffentliches Amt hier in Tutzing beworben hat oder sich ggf. auch weiter bewirbt:
Art. 5 GG 2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
Das war leider wirklich überfällig; auch angesichts manch früherer Beiträge.
Hoffen wir, dass das Diskussionsklima von nun an respektvoller und sachlicher wird.
In einem der Kommentare auf dieser Seite findet sich beispielsweise die Behauptung, der Autor habe eine schnellere Versorgung des Landkreises Starnberg als anderer zu seinem ganz persönlichen Vorteil gefordert. Auch bei mehrmaligem Lesen des Beitrags können wir eine solche Behauptung nicht entdecken. In dem Beitrag geht es vielmehr um die geringe Zahl von Impfdosen im Landkreis Starnberg und um die Informationen der Bürger. Ob es möglicherweise weitergehende dahinter stehende Überlegungen gibt, wird in dem Beitrag nicht erkennbar. Sie werden also hinein interpretiert. Damit erlangen sie den Charakter eines persönlichen Angriffs.
Eine offene und kontroverse Diskussion ist nach unserer Überzeugung eine wesentliche Grundlage der Demokratie, auch auf lokaler Ebene. Eine solche Haltung muss auch bis zu einem gewissen Grad scharfe Kritik aushalten. Dennoch gibt es Grenzen, deren Beachtung wir mit unseren Regeln nachdrücklich einfordern. Wir hoffen sehr, unsere bisher sehr weit - aus Sicht mancher Leser zu weit - gehende Offenheit bei der Meinungsfreiheit auch in Zukunft beibehalten zu können. Wir wissen aus vielen Gesprächen, dass nicht wenige Tutzinger gerade deshalb von Kommentierungen absehen, weil sie nicht durch Umdeutungen ihrer Aussagen und Unterstellungen in Misskredit gebracht werden wollen.
Wir werden eine offene Grundlinie im Sinn der Meinungsfreiheit nur dann fortführen können, wenn alle Autoren die für eine Beteiligung an vorOrt.news zur Voraussetzung gemachten Regeln auch wirklich beachten.
nach meiner Meinung sind es genau diese Vermischungen von Argumentation, Ansichten und politischen Bildern, die dafür sorgen, dass in Europa mehr Menschen sterben als nötig.
Zu den Privilegien noch eine Frage an Sie: es ist also ein Privileg, dass Menschen in den Risikogruppen (wie meine Tochter) geimpft werden wenn sie Verwandte von Menschen sind, die das Glück hatten etwas im Leben erreichen zu dürfen? Der Umkehrschluss wäre, dass Verwandte von "Privilegierten" öfter versterben sollen?
da haben Sie recht, wir müssen alle dafür sorgen, dass alle Menschen geimpft werden können.
Ich habe Jahre in Indien gelebt und selbst geholfen dort in Schulen die Situation zu verbessern.
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