Von vorOrt.news

Twiehaus erster Tutzinger Markenbotschafter

Vertrag für Region StarnbergAmmersee - Aufträge für Firmen: "Je näher, je lieber"

Markenbotschafter.jpg
Beim ersten Tutzinger Markenbotschafter für StarnbergAmmersee: (v.li.) Christoph Winkelkötter, Bettina und Jochen Twiehaus, Kathrin Kohlmann und Marlene Greinwald © L.G.

Tutzing hat erstmals einen „Markenbotschafter“ für die „Region StarnbergAmmersee“: das Architektur- und Ingenieurbüro Twiehaus. Sein Inhaber Jochen Twiehaus hat am Donnerstag den Vertrag mit dem Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Landkreis Starnberg, Christoph Winkelkötter, unterzeichnet.

„Markenbotschafter“ für die Region StarnbergAmmersee können alle Unternehmen und Vereine der hiesigen Gegend werden, erläuterten Winkelkötter und gwt-Markenmanagerin Kathrin Kohlmann. Sie betrachten eine starke Regionenmarke als wichtigen Standortvorteil.

„Unsere Region bietet erstklassige Bedingungen: Zum Leben, zum Arbeiten und vor allem zum Wohlfühlen“, so die gwt, und weiter: „Alles, was unsere Region auszeichnet, bündeln wir und vereinen es unter dem Dach der Regionenmarke.“

Umfangreiche Liste lokaler und regionaler Handwerksfirmen

Was das konkret bedeuten kann, machte Jochen Twiehaus an einem wirtschaftlichen Beispiel deutlich: „Wir versuchen, regional zu arbeiten.“ In seinem Büro gebe es eine umfangreiche Liste lokaler und regionaler Handwerksfirmen. „Je näher, je lieber“, versicherte Twiehaus: „Wir versuchen örtliche Projekte auszuschreiben.“ So verfahre sein Büro auch beim Neubau für die IT-Firma Lobster auf dem früheren Roche-Gelände.

Firmen mit Sitz in 150 Kilometer Entfernung oder weiter sieht er als unpassend und wegen der langen Anfahrten schon aus Umweltgründen ungeeignet. Natürlich müssten sich auch örtliche Anbieter preislich dem Markt stellen. Und wenn sie teurer sind? Auch dann hätten sie Chancen, sagt Twiehaus. Man müsse auch andere Aspekte beachten: „Es ist ja alles wartungsintensiv - und wenn etwas an einem Feiertag ausfällt, ist man froh, wenn einer um die Ecke sitzt und sofort kommt.“ Auch das regionale Know-how sei oft beachtlich, ergänzte Bettina Twiehaus. So seien die für das Büro arbeitende Architektin und die Fachplaner in der hiesigen Gegend ansässig.

gwt-Chef Winkelkötter zeigte sich von der Arbeitsweise im Büro Twiehaus beeindruckt. Das Unternehmen habe ein gutes Vertrauensverhältnis aufgebaut und mit seinen Projekten wie beispielsweise dem Entwurf für den Lobster-Neubau viele beeindruckt. „Arbeitsweise und Einstellung passen einfach zur Marke StarnbergAmmersee.“

Anzeige
Webrug_1_EDEKA_HEISS.gif
Quelle Titelbild: L.G.
ID: 1861
Über den Autor

vorOrt.news

Kommentar hinzufügen

Anmelden , um einen Kommentar zu hinterlassen.