Gemeindeleben
11.8.2026
Von Gemeinde Tutzing

Erneut Hitze-Alarm

Gemeinsam achtsam durch die nächste HitzewellePressemitteilung der Gemeinde Tutzing

Die Temperaturen klettern wieder in die Höhe und bringen uns erneut ins Schwitzen. Nach den bereits erlebten heißen Wochen im Juni stehen wir nun im August vor der nächsten Herausforderung. Umso wichtiger ist es, dass wir die bewährten Strategien wieder aktivieren und gemeinsam verantwortungsvoll han-
deln.

Wassersparen - Die zweite Runde beginnt

Sie kennen es bereits: Bei diesen Temperaturen schnellt der Wasserverbrauch wieder nach oben. Lassen Sie uns die erprobten Maßnahmen erneut beherzigen:
• Gartenbewässerung weiterhin nur morgens oder abends
• Pools und Planschbecken – bitte im besten Fall darauf verzichten und auf gar keinen Fall Trinkwasser aus der Leitung dafür verwenden (Geheimtipp: in den Starnberger See oder einen der anderen umliegenden Seen zum Baden gehen)
• Kurze, erfrischende Duschen statt ausgiebiger Bäder
• Regenwasser clever für die Pflanzen einsetzen
• Autowäsche auf das Wesentliche reduzieren

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In Deutschland verbraucht jede Person durchschnittlich rund 120 Liter Wasser pro Tag. Ein erheblicher Teil davon wird für Anwendungen genutzt, die keine Trinkwasserqualität erfordern. © Bild: pixabay / Text: Verbraucherzentrale NRW
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Gesundheit im Fokus - Runde zwei der Hitze

Das Trinken nicht vergessen: Wieder sind 2-3 Liter täglich angesagt. Die Mittagshitze meiden und kühle Orte aufsuchen – Sie wissen ja bereits, was hilft.

Besonders unsere älteren Mitmenschen und die Kleinen brauchen jetzt wieder verstärkte Aufmerksamkeit.

Waldbrandgefahr ist wieder extrem akut

Die anhaltende Trockenheit verschärft die Lage dramatisch – daher gilt jetzt mehr denn je: Absolut kein offenes Feuer im Wald, Zigaretten sicher entsorgen und Fahrzeuge keinesfalls auf trockenem Gras abstellen. Jeder Funke kann verheerende Folgen haben!

Startseite: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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Gemeinde Tutzing

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Kommentare

Sehr geehrter Herr Vahsen,

lassen Sie mich kurz festhalten, worauf wir uns offenbar schon geeinigt haben: Aus dem „klaren Verstoß gegen das BNatSchG" ist in wenigen Stunden ein „unabhängig von der juristischen Bewertung" geworden. Das ehrt Sie, und damit ist der juristische Teil der Angelegenheit wohl erledigt.

Bleibt die Moral. Da schreiben Sie, es gehe Ihnen „nicht darum, jemanden zu sanktionieren", wobei Sie jedoch am Nachmittag noch den sofortigen Rücktritt eines Gemeinderatsmandats gefordert hatten. Lassen wir das so stehen, vielleicht bauen die Vögel in den frisch nachwachsenden Trieben ja ein Nest daraus.

Für Ihren Humboldt-Fund bin ich dagegen aufrichtig dankbar. Denn wenn das Fällen von Bäumen das Klima verändert, und da hatte Humboldt natürlich vollkommen recht, dann ist in der Umkehr das Pflanzen von Bäumen hochwirksame Klimapolitik. Womit Sie den Nachweis führen, dass der von der Kommune zu erbringende Hitzeschutz für die Bürger gleichzeitig ein Beitrag wider die Ursache der Erderhitzung ist. Sie haben damit gut begründet, warum diese Debatte wichtig ist

Auch Ihr Link auf die Filmreihe „Bauern, Brot und Zukunft" ist interessant, weil Gerald Herrmann, der die Veranstaltung mit viel Herzblut organisiert hat, seit den 1980er Jahren nicht nur Artenschutz gepredigt, sondern ihn über vier Jahrzehnte hinweg intensiv betrieben hat. Durch die Umstellung bäuerlicher Betriebe auf Ökolandbau, durch den Mitaufbau des Ökolabels Naturland und indem er ein Kontrollsystem geschaffen hat, das Verstöße tatsächlich prüft (statt sie nur zu beklagen). Er steht quasi prototypisch für den Unterschied zwischen Empörung und Engagement.

Die erwähnte Filmreihe wird übrigens am 19. November im Kulturtheater fortgesetzt. Ich würde mich sehr freuen, Sie dort zu sehen, dann könnten wir uns gerne über all die bedeutsamen Facetten dieses Themas unterhalten, über Naturschutz, Klimaschutz, Hitzeschutz, Artenschutz, die letztlich auf eines hinauslaufen:

den Schutz der Menschen in ihrem Lebensraum.
Ach Herr Kerbs: Wer sich in der Öffentlichkeit als Mahner für den Artenschutz inszeniert, privat jedoch das eigene Areal vollständig plattmacht, handelt hochgradig widersprüchlich. Unabhängig von der juristischen Bewertung nach dem Naturschutzgesetz ist ein solches Verhalten moralisch nicht vertretbar. Es geht mir dabei nicht darum, jemanden zu sanktionieren.

Wer Wasser predigt und Wein trinkt, büßt aber für mich jegliche Legitimation für seine öffentlichen Forderungen ein.

Wurzeln des Überlebens: Mutmacher für eine Landwirtschaft von morgen


Und wenn ich lese " Bereits im Jahr 1843 formulierte Alexander von Humboldt: Der Mensch verändert das Klima „[...] durch das Fällen der Wälder, durch die Veränderung der Vertheilung der Gewässer und durch die Entwicklung großer Dampf- und Gasmassen an den Mittelpunkten der Industrie.“

Dann passt mein Beitrag hier gut.


(Bearbeitet)
Sehr geehrter Herr Vahsen,

Sie schreiben, Sie wollten sich „den Frust von der Seele schreiben". Das ist Ihr gutes Recht. Auffällig ist nur, wohin Sie ihn schreiben, nämlich in eine Debatte über Hitzewellen. Rund 11.900 hitzebedingte Todesfälle in diesem Sommer werfen die Frage auf, was unsere Gemeinde konkret dagegen tut, und da ist Ihr Kommentar der einzige, der zu alldem kein einziges Wort verliert. Stattdessen verhandeln wir jetzt ein Gartengrundstück. Dieser Schachzug hat in der Rhetorik einen Namen, man spricht von einem Ablenkungsmanöver. Solange über die Glaubwürdigkeit einer Person gestritten wird, muss über die Verantwortung von uns allen nicht gesprochen werden.

Selbst wenn Ihr Vorwurf in der Grundstückssache in jedem Punkt zuträfe, stellt man sich die Frage, was daraus eigentlich für die Sache folgt. Vorerst liegt nah, dass Sie so vorgehen, weil der Heuchelei-Vorwurf das älteste und meiststrapazierte Entlastungsargument in der Klimadebatte ist. „Die predigen Wasser und trinken Wein, also muss ich nichts ändern". Es widerlegt zwar nie die Stichhaltigkeit des Arguments, entsorgt dafür aber den Überbringer der schlechten Nachricht. Was Sie dabei verkennen ist, dass Klimaschutz nicht deshalb richtig ist, weil Grüne Menschen ohne Fehl und Tadel sind, sondern Klimaschutz ist deshalb unumgänglich, weil die Natur der Physik folgt, ohne Parteibücher zu lesen.

Sie zitieren die Stellungnahme der Behörde wörtlich, dass ein Verstoß „nicht ausgeschlossen werden" könne. Drei Zeilen später verwandeln Sie das in die Umdeutung, die Behörde räume die Möglichkeit ein, ein Rechtsverstoß sei „wahrscheinlich". Nur steht das dort gar nicht, denn „nicht auszuschließen" ist die schwächste Formulierung, die das Amtsdeutsch kennt. Sie bedeutet nicht mehr als ‚ungeprüft und offen‘. Insofern ist es ein Fehler, die „Umstände des Einzelfalls", die die Behörde ausdrücklich anführt, unter den Tisch fallen zu lassen. Und Ihr „klarer Verstoß nach jedem normalen Verständnis" übersieht, dass § 39 BNatSchG für Bäume auf gärtnerisch genutzten Grundstücken und für zulässige Bauvorhaben ausdrücklich Ausnahmen vorsieht. Ob hier überhaupt etwas verstoßen wurde, kann vom Gartenzaun aus niemand beurteilen.

Und dann wird es ein wenig gruselig, denn Sie fordern einen „sofortigen Rücktritt". Und zwar ohne Verfahren, ohne Anhörung, ohne festgestellten Verstoß, dafür mit angekündigtem Videomaterial. Eine Rücktrittsforderung auf Verdachtsbasis, garniert mit „Gutmenschen" und „Kettensägenschein", ist nun wirklich kein Beitrag zur Aufklärung der Sachfrage. Damit wären wir auf dem Niveau des Prangers angekommen. Denn sollten Sie einen begründeten Verdacht haben, steht Ihnen selbstredend der Rechtsweg offen; die Betroffenen können und sollten den Sachverhalt öffentlich klarstellen, da bin ich ganz bei Herrn Meyer. Nur bitte bis dahin keine Vorverurteilung ohne Rechtsgrundlage.

Wenn Naturschutzbehörden mögliche Verstöße aus Personalnot nicht einmal prüfen können, ist das jedoch ein echtes Problem. Die Lösung dafür ist jedoch nicht der Rücktritt eines Ehrenamtlichen, sondern eine besser ausgestattete Naturschutzverwaltung. Ich nehme Sie angesichts ihres leidenschaftlichen Einsatzes für brütende Vögel und Altgehölze gerne beim Wort und würde erwarten, dass Sie künftig an vorderster Front stehen, wenn es um Baumpflanzungen im Ortszentrum geht, um Entsiegelung und den Hitzeaktionsplan. Der Naturschutz eignet sich nämlich nicht nur als Waffe gegen politische Gegner, sondern er eignet sich vor allem als sinnstiftende Aufgabe mit Gemeinwohlmehrwert.

Und mit Blick auf das eigentliche Thema noch ein Nachsatz: Der nächste Sommer kommt bestimmt, und er wird sich nicht dafür interessieren, wessen Garten wir bis dahin diskutiert haben.
(Bearbeitet)
Der Klimawandel zeigt sein reales Gesicht. Hätten wir vor wenigen Jahren mehr auf unsere Kinder gehört (Fridays for Future), würden wir vielleicht heute nicht so leiden? Selbst ich hätte nicht gedacht, dass die Auswirkungen so schnell und extrem sichtbar werden. Klar ist, nicht der Klimaschutz, sondern der ungebremste Klimawandel, belastet die Gesundheit, gerade bei ganz Jungen und Älteren, fordert jedes Jahr mehr Todesopfer, schadet unserer Wirtschaft spürbar (siehe Niedrigwasser in Flüssen als eine Ausprägung) und wird uns in den kommenden Jahren viel Geld für Klimaanpassung kosten (Neue Bauweisen, Flächenentsiegelung, Verschattung etc. ).

Es muss ein Weckruf für jeden Mandatsträger sein, nun die Prioritäten klar zu setzen und für wirksamen Klimaschutz und Klimaanpassung hier im Ort zu arbeiten. Es gibt viel zu tun. Herr Kerbs zählt ein paar der notwendigen Maßnahmen auf. Ich frage mich, wo mehr PV auch auf kommunalen Parkplätzen bleibt?

Die Anschuldigungen von Herrn Vahsen beunruhigen mich. Die Grünen sollten zügig für Aufklärung sorgen. Wenn sich die Anschuldigungen bewahrheiten, ist die einzig richtige Entscheidung ein Rücktritt.
Sorry, aber wenn ich diese Gutmeschen lese muss ich mir hier einmal meinen Frust von der Seele schreiben. Es geht um die klaffende Lücke zwischen politischem Anspruch und persönlichem Handeln vor Ort.

Ein neu gewählter/amtierender Gemeinderat der Grünen – einer Partei, die sich den Umwelt-, Natur- und Artenschutz wie keine zweite auf die Fahnen schreibt – hat vor Kurzem hier sein neu erworbenes Grundstück komplett plattgemacht. Wunderschöne, über Jahre eingewachsene Bäume und Sträucher wurden radikal gerodet. Von Artenschutz oder Rücksichtnahme auf Brutzeiten fehlte jede Spur. Die Rodung erfolgte mitten im geschützten Zeitraum und stellt nach jedem normalen Verständnis einen klaren Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) dar.

Auf meine offizielle Nachfrage bei der Unteren Naturschutzbehörde (Landratsamt) erhielt ich nun folgende schriftliche Antwort:

„Im vorliegenden Fall kann zwar ein Verstoß gegen das Verbot in § 39 BNatSchG nicht ausgeschlossen werden, aufgrund unserer begrenzten Personalressourcen und sowie den Umständen des Einzelfalls haben wir uns im vorliegenden Fall jedoch gegen eine weitere Verfolgung in der Sache entschieden. Der Eigentümer des betroffenen Grundstücks wurde durch uns umfassend auf die naturschutzrechtliche Situation und Rechtslage hingewiesen.“

Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen:

Die Behörde räumt schriftlich ein, dass ein Rechtsverstoß wahrscheinlich ist.

Der Verstoß wird nicht verfolgt, weil die Behörde „Personalmangel“ vorschiebt.

Der Verursacher kommt mit einem nachträglichen „Du-Du-Du“-Hinweis davon, während die Natur zerstört bleibt.

Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Wenn ein gewählter Mandatsträger, der im Gemeinderat Bürgerinnen und Bürgern strenge Umweltauflagen vermittelt und für grüne Ideale einsteht, privat auf dem eigenen Grundstück faktenfrei den Kettensägenschein macht und Schutzgesetze ignoriert, zerstört das jedes Vertrauen in die Politik.

Wer die Axt an den Naturschutz legt, sobald es um das eigene Eigentum geht, verliert jede Glaubwürdigkeit für dieses Ehrenamt.

Für mich gibt es hier nur eine logische Konsequenz: Ein solcher Vorfall erfordert den sofortigen Rücktritt vom Gemeinderatsmandat. Wer Umweltschutz predigt, muss sich an seinen eigenen Taten messen lassen.

Leider kann ich hier keine Bilder einstellen, auch ein Video gäbe es.
(Bearbeitet)
Danke der Gemeinde für die Pressemitteilung, aber auch für den notwendigen Kommentar von Thorsten Kerbs.

Gestern habe ich die Aufzeichnung des Europe Calling Webinars: Klima-Wissenschaftsupdate mit Prof. Stefan Rahmstorf "Kippt die atlantische Meereszirkulation?" auf YouTube angesehen. Dieses Webinar gibt nur einen Ausschnitt aus der katastrophalen Gemengelage wieder, in der wir uns befinden. (https://www.youtube.com/watch?v=hzFQgxsRabU&t=66s).

Das eigentlich Erschreckende daran ist aber: Überrascht sein können wir nicht.

Bereits im Jahr 1843 formulierte Alexander von Humboldt: Der Mensch verändert das Klima „[...] durch das Fällen der Wälder, durch die Veränderung der Vertheilung der Gewässer und durch die Entwicklung großer Dampf- und Gasmassen an den Mittelpunkten der Industrie.“

183 Jahre nach dieser Erkenntnis ist unsere Gesellschaft im Kleinen und im Großen überrascht und nicht vorbereitet, wenn wir es nun "plötzlich" mit den gravierenden Folgen zu tun bekommen. Wir sind zwar vorangekommen, den Klimawandel einzudämmen, stehen aber bei den diesjährigen Hitzewellen immer noch ohne Konzepte und konkrete Lösungen da. So wird es bei Starkregen und Überschwemmungen auch wieder sein. Willkommen in der neuen Echtzeit. Nur leider ohne Echtzeit-Vorsorge.

Zu Alexander von Humboldt als Pionier der Klimaforschung | Terra X plus (https://www.youtube.com/watch?v=C2ARR0mVfRo&t=14s).
Die Gemeinde Tutzing bittet ihre Bürger, Wasser zu sparen, warnt vor Waldbränden und empfiehlt den Aufenthalt an kühlen Orten. All das ist wichtig und richtig. Und doch fehlt in der gesamten Pressemitteilung der eine, zentrale Begriff:

Klimawandel.

Es wird über „Temperaturen, die in die Höhe klettern" geschrieben, als sei die Hitze eine Laune des Wetters. Dabei erleben wir die Folgen der Erderwärmung heute europaweit wie in einer dystopischen Serie: Quer durch Europa trocknen Flüsse und Seen aus; Brände von nie gesehenem Ausmaß fressen sich durch ganze Länder, 375.000 Menschen mussten in Spanien und Frankreich flüchten; Kraftwerke werden abgeschaltet, weil ihnen das Kühlwasser fehlt. Dabei hat die eigentliche Hitzeperiode gerade erst begonnen. Und allein in Deutschland zählt das RKI in diesem Sommer bereits rund 11.900 hitzebedingte Todesfälle, wobei die Zahlen für die derzeitige Hitzewelle da noch nicht eingeflossen sind.

Derweil wissen natürlich auch die Tutzinger Bürger, dass von nun an jeder neue Sommer heißer wird als der vorangegangene. Vor dem Hintergrund ist unverständlich, warum die Gemeindeverwaltung nicht Ross und Reiter nennt, um dann gezielte Maßnahmen für die Bürger anzukündigen. Man bleibt ratlos mit den Fragen zurück, wo der Hitzeaktionsplan ist, den das Bundesgesundheitsministerium den Kommunen längst empfiehlt. Und warum nicht konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, wie dies eine Verschattung im öffentlichen Raum wäre, wo beispielsweise Bäume gepflanzt werden, statt sie zu fällen, wo Maßnahmen zur Entsiegelung, zur Nutzung von Regenwasser bleiben und wo mehr Photovoltaik auf kommunalen Dächern installiert wird. Und, natürlich auch dies, wo all die Maßnahmen gegen die Ursache der Hitze bleiben: zur Verringerung der CO2-Emissionen.

Die Diskrepanz zwischen öffentlicher Krisenkommunikation und realer Lage ist augenfällig. Und sie ist nicht dazu angetan, das Vertrauen der Menschen in den Staat zu stärken, was den Bewirtschaftern der Verunsicherung direkt in die Hände spielt. Denn wer es nicht einmal schafft, die Krise zu benennen, scheitert offenkundig an der Wirklichkeit.

Derweil empfiehlt die Gemeinde „Gemeinsam achtsam durch die nächste Hitzewelle". Einverstanden. Aber Achtsamkeit beginnt zuvorderst damit, die Tatsachen beim Namen zu nennen.