Wer derzeit durch die Tutzinger Hauptstraße geht, sieht nach den jahrelangen Bauarbeiten endlich das Ergebnis Gestalt annehmen. Die gepflasterten Einmündungen der Nebenstraßen kommen bei den meisten gut an, ebenso die neuen Bänke, die an mehreren Stellen im Ortszentrum zum Verweilen einladen. Und seit Kurzem ist auch ein altbekanntes Element zurück: Der Brunnen, der lange neben dem Vetterlhaus stand und eine Zeit lang ganz verschwunden war, steht wieder – nun als Mittelpunkt des künftigen Josefaplatzes.
Sogar ein Lokal wird dem neuen Erscheinungsbild angepasst
Mit der Rückkehr des Brunnens bekommt der Bereich um das Vetterlhaus mehr und mehr seine endgültige Form. Auch nebenan tut sich etwas: Im Restaurant Mille Lire wurde die Bar neu gestaltet, das Lokal präsentiert sich damit in frischem Ambiente – passend zum neuen Erscheinungsbild der Straße vor der Tür.
Der Countdown zur Fischerhochzeit treibt die letzten Arbeiten an
Bis zur Festwoche der Fischerhochzeit im Juli soll sich noch einiges tun. Beim Neubau gegenüber der Marienstraße ist geplant, die Absperrung zu entfernen und den Gehweg wieder freizugeben. Auch der dort aufgestellte Baukran soll bis zum Fest verschwunden sein. Ein Teil dieser Maßnahmen ist zwar nur vorübergehend – doch sie zeigen, welchen Schub ein großes, saisonales Ereignis den Bauprojekten im Ort geben kann.
Im Gemeinderat sind unterdessen erste Schäden im Asphalt der neu sanierten Hauptstraße angesprochen worden. Bürgermeister Ludwig Horn versicherte, man habe das im Blick. Erkannte Probleme würden umgehend an das zuständige Staatliche Bauamt weitergeleitet.
Ein weiteres wiederkehrendes Thema ist der Wunsch nach mehr Fahrradständern im Ortszentrum. Solche Anlagen sollen nach und nach ergänzt werden. Bis es so weit ist, behelfen sich viele Tutzinger findig: Die Schutzgestelle rund um die jungen Straßenbäume haben sich inzwischen als inoffizieller, aber durchaus praktischer Abstellplatz für Fahrräder etabliert.




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