Vieles soll sich ändern. „Die großen Transformationsaufgaben unserer Zeit“ sind für die Tutzinger Akademie für politische Bildung Klimaschutz, Digitalisierung, Daseinsvorsorge und sozialer Zusammenhalt. Tutzing ist dabei sozusagen mittendrin: Bei einem „Akademiegespräch am See“ soll am Mittwoch, dem 24. Juni 2026 um 19.30 Uhr bei freiem Eintritt die Frage erörtert werden, wie bei all dem die Rollen von Bund, Ländern und Kommunen sind.
Kooperationspartner ist bei dieser Veranstaltung die JoinTransition gGmbH von Nick Tewes. Der Unternehmer aus Stockdorf ist maßgeblich bei der Initiative „MiTeinander“ engagiert, die in Tutzing in verschiedenen Bereichen – derzeit schwerpunktmäßig Energie und Wirtschaft – neue Wege zu gehen versucht. „MiTeinander“ soll Tutzing voranbringen Für viel Aufmerksamkeit hat im Mai bereits eine Veranstaltung zum Thema Energie gesorgt In Tutzing sprudeln die Energie-Ideen Bei „Tutzinger Transitionstagen 2026“ in der Akademie für politische Bildung sollen nun innovative Ansätze generell für die kommunale Ebene und damit auch für Tutzing gesucht werden.
Dr. Giulia Mennillo, Dozentin für Wirtschaft und Soziales in der Akademie, gibt sich in der Einladung überzeugt: „Kommunen sind die Ebene, auf der sich entscheidet, ob die großen Transformationsaufgaben unserer Zeit gelingen.“ Beim Akademiegespräch sollen wichtige Aspekte dieser Thematik besprochen werden: Wie können Kommunen ihre Potenziale besser ausschöpfen? Welche Rahmenbedingungen brauchen sie von Bund und Land, und was sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren?
„Über Ebenen, Parteigrenzen und Zuständigkeiten hinweg“ sollen bei dem Gespräch Vertreter des bayerischen Landtags, eines Landkreises und einer Stadt darüber diskutieren, wie Transformation sinnvoll gestaltet werden kann: Tobias Reiß, der 1. Vizepräsident des bayerischen Landtags, Daniela Groß, die Landrätin des Landkreises Landsberg am Lech und Dr. Peter Kurz, der ehemalige Oberbürgermeister von Mannheim sind auf dem Podium dabei.
Das Publikum wird ausdrücklich dazu eingeladen, Platz im inneren Kreis zu nehmen und eigene Perspektiven einzubringen. Dazu dient das so genannte „Fishbowl-Format“, bei dem man Diskussionen in großen Gruppen so zu gestalten versucht, dass sich möglichst viele Teilnehmer aktiv beteiligen können, damit zahlreiche unterschiedliche Ideen und Perspektiven eingebracht werden können. Helfen soll dabei eine runde Sitzordnung - wie in einem Goldfischglas.
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