Von vorOrt.news

Tutzings zentrale Silvestertreffs

An der Hauptstraße und am Seeufer kommen zu Mitternacht viele Menschen zusammen

Einige Plätze von Tutzing haben sich an Silvester zu zentralen Treffpunkten entwickelt. So war es auch diesmal: Viele Menschen kamen in der Ortsmitte an der Hauptstraße, an der Traubinger Straße und beim Kurhaus zusammen, ebenso am Thomaplatz. Dort, direkt am Seeufer, haben Bürgermeister Ludwig Horn und Maria Hörtrich zum zweiten Mal einen netten kleinen Stand aufgebaut, an dem sie heiße und kalte Getränke ausschenkten. Weiter oben an der Hauptstraße wirkten die dort abgeschossenen Feuerwerkskörper attraktiv.

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Gesäumt von Menschen waren zu Mitternacht die Tutzinger Hauptstraße und die Traubinger Straße. Die Attraktion waren vor allem die Feuerwerkskörper, die neben dort befindlichen Gaststätten abgeschossen wurden.
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Begonnen worden ist mit dem Böllern in Tutzing schon weit vor Mitternacht. Bereits Stunden vor dem Jahreswechsel hallten immer wieder Knallgeräusche durch den Ort. Rund um Mitternacht zischten dann die Raketen in schneller Folge in den Nachthimmel, offenkundig bestaunt von den vielen Menschen.

Während an der Hauptstraße erkennbar das Interesse an der Böllerei im Vordergrund stand, entwickelte sich am Thomaplatz eher ruhige und gemütliche Atmosphäre. Die Menschen beobachteten die Feuerwerke am See und vertieften sich ansonsten in angeregte Gespräche. Besonders die vom Binselberg in Bernried abgeschossenen Raketen waren vom Tutzinger Seeufer aus gut zu sehen.

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Als beliebter, aber eher ruhiger Silvester-Treffpunkt erweist sich die von Ludwig Horn und Maria Hörtrich organisierte kleine Feier am Thomaplatz

Ohne Unfälle und negative Ereignisse ist auch diese Silvesternacht nicht verlaufen. An der Seepromenade in Starnberg erlitt ein 14-Jähriger Verletzungen an beiden Händen. Er hatte versucht, eine Rakete aus der Hand zu zünden. Kurz nach dem Entzünden der kurzen Zündschnur explodierte der Feuerwerkskörper in seiner Hand. In der Nähe von Rostock hat ein 23-Jähriger durch einen explodierten Böller sogar seine linke Hand verloren, und in Leipzig wurde eine 16-Jährige schwer an der Hand verletzt, als sie einen in Deutschland nicht zugelassenen Silvesterböller entzündete. In Bielefeld sind zwei 18-Jährige bei Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik ums Leben gekommen. Das Unfallkrankenhaus Berlin berichtet über 30 Patienten, darunter acht Kinder, „mit zum Teil schweren Handverletzungen mit Teil- oder kompletten Amputationen von Fingern oder Teilen der Hand“.

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Zu Mitternacht wurden die Raketen in schneller Folge in den Tutzinger Nachthimmel geschossen

Die Silvesterfeiern verliefen in Deutschland zwar weitgehend, aber nicht komplett friedlich. So gab es zahlreiche Angriffe auf Einsatzkräfte der Polizei. In Berlin wurden hunderte Menschen festgenommen.

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Viele wollten dabei sein, versuchten aber den Feuerwerkskörpern fern zu bleiben - wenn auch nicht alle. Auch dieser Autofahrer scheute sie nicht. © L.G.
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