Robert Redford ist am 16. September gestorben. Er war eine Hollywood-Legende, Pate für Independent-Filme, Umweltaktivist. Mit ihm geht eine Ikone des Kinos, die Generationen geprägt hat – als Schauspieler, Regisseur und Gründer des "Sundance Institute". Das "Sundance Festival" ist inzwischen das größte US-Filmfest für unabhängige Produktionen - jedes Jahr im Januar trifft sich dort die Independent-Szene. Junge, kritische Stimmen zu fördern war Redford´s Anliegen. Er engagierte sich zudem lange für den Klimaschutz und die Rechte der indigenen Bevölkerung in den USA. Er starb im Alter von 89 Jahren.
An der Seite von Paul Newmann gelang ihm 1969 sein großer Durchbruch in dem Gangsterfilm "Butch Cassidy und Sundance Kid". Zu seinen größten Erfolgen gehörten "Der Clou", "Die drei Tage des Condor" und "Die Unbestechlichen". Unvergessen bleibt sein Spiel in " Jenseits von Afrika", als Denys Finch Hatton an der Seite von Meryl Streep und Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle. Der von Sydney Pollack sensibel und langsam inszenierte Film ist eine Anlehnung an das Buch, "die Eingeborenen mögen die Schnelligkeit nicht, so wie wir den Lärm nicht mögen..." (Zitat aus: Out of Africa S. 252)
Zum Abschied von Robert Redford zeigt das Kulturtheater "Jenseits von Afrika"in seiner neuen Filmreihe "Literaturkino".
Einmalige Sondervorstellung am Donnerstag, den 16. Oktober um 19:15 Uhr (Einlass 18:45 Uhr).
Ab sofort Vorverkauf online auf der Homepage www.kulturtheater-tuttzing.de oder in bar an der Kinokasse.
Gemeindeleben
13.10.2025
Sondervorstellung zum Abschied von Robert Redford
"Jenseits von Afrika" - auf der großen Kinoleinwand am 16. Oktober im Kulturtheater

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