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Vorbilder für interkulturelles Miteinander

Regierung schreibt „Integrationspreis für Oberbayern“ aus - Beispielhafte Projekte gesucht

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Gruppenfoto in der Regierung von Oberbayern mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des Oberbayerischen Integrationspreises 2023 © Regierung von Oberbayern

Mit dem „Integrationspreis für Oberbayern“ sucht die Regierung von Oberbayern zum 16. Mal vorbildliche Beispiele für interkulturelles Miteinander. Auch die Gemeinde Tutzing weist auf ihrer Webseite auf diese Ausschreibung hin. Bis zum Freitag, dem 14. Juni 2024 sind Bewerbungen möglich. Der Preis ist mit 6000 Euro dotiert, er kann auch auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden. Verbände, Vereine, Vereinigungen, juristische Personen, Selbsthilfeeinrichtungen und natürliche Personen können sich selbst bewerben oder von Dritten vorgeschlagen werden.

Mit jeweils 750 Euro ausgezeichnet wurden im vorigen Jahr: ein „Malereiprojekt Parkbänke und Umweltprojekt“ in Altötting, der Verein der Togoer in Freising zur Integrationsarbeit, Schwimmkurse des Evangelischen Gemeindevereins Kaufering für Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund, eine betriebliche Umschulung „Ausbilden statt aufgeben“ des Münchner Vereins Avanta, die Münchner Selbsthilfegruppe Beyond Color des Vereins VivaTS, die Sozialeinrichtung Perlacher Herz des (Nachbarschaftstreffs Perlacher Herz in München, der Verein AllKids in Prien und die Initiative Integration durch Cricket in Tegernsee des Turnvereins Tegernsee.

Die oberbayerischen Preisträger 2023:
https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/mam/dokumente/presse/integrationspreise/integrationspreis2023-preistraeger.pdf

Ausschreibung "Integrationspreis für Oberbayern":
https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/presse/aktuelle_meldungen/2024/am05/

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Unsere CSU-Landesregierung fischte und fischt mit ihren Ministerpräsidenten Seehofer und Söder seit vielen Jahren konsequent am äußersten rechten Rand der Fremdenfeindlichkeit, anstatt die unbestritten bestehenden Probleme sinnvoll zu adressieren und konstruktiv anzugehen. Sie hetzt die unteren Lohngruppen gegen die Habenichtse auf und beide zusammen in guter rechtspopulistischer Tradition gegen Einwanderer. Mit falschen Zahlen wird gegen das Bürgergeld polemisiert und – die Rücksichtslosigkeit kennt keine Schranken – sogar gegen die Kinder(-grundsicherung). Soweit zum Wesenskern dieser vorgeblich christsozialen Partei mit ausgeprägt antisozialen Tendenzen.

Nun lenkt man vom eigenen politischen Handeln ab, indem der Öffentlichkeit mit grotesk niedrigen Preisgeldern eine Redlichkeit vorgegaukelt wird, die es derzeit nirgendwo weniger gibt als in Bayern.