Ganz begeistert waren Gäste aus Österreich am Sonntag von der „Serenade am Dampfersteg“ in Tutzing. Wann die Veranstaltung am Seeufer denn wieder stattfinden werde, wollten sie wissen, dann würden sie bestimmt wieder dabei sein.
Wie gut sich die Fläche neben der Schiffsanlegestelle für so ein Fest eignet, haben die engagierten Akteure des Tutzinger Fördervereins für Tourismus schon vor Jahren entdeckt. Die Verschiebung der ursprünglich im August geplanten „Serenade“ auf Anfang September hat sich nicht als problematisch erwiesen. „Erst war es extrem heiß, dann extrem kalt - heute war es extrem lustig“, witzelte die Vereinsvorsitzende Sigrid Horn zufrieden angesichts der guten Stimmung bei dieser attraktiven Feier.
Durchgehend war neben dem Steg viel Betrieb, an den Biertischen konnte man überall gut gelaunte Menschen sehen, die in Gespräche vertieft waren und die mitreißenden Oldies der Tutzinger Band „Smile“ genossen. Andere setzten sich auf den „Biersteg“ bei der Bootslände, verfolgten von dort aus das Geschehen und lauschten sichtlich angetan den harmonischen Klängen, die zu ihnen hinüberschallten.
Etliche Mitglieder des Tourismusvereins sorgten engagiert für die Organisation, kümmerten sich um alles, verkauften an einem Stand Speisen und Getränke. Dabei erhielten sie von mehreren Seiten Unterstützung: Der Fischer Rolf Bäck aus Unterzeismering steuerte den Fisch für die begehrten Fischsemmeln bei, Peter Michler vom Getränkemarkt in der Traubinger Straße brachte nicht nur die Getränke, sondern auch die Biertische und -bänke zum Ufer, und die neben dem Dampfersteg ansässige Familie Ulrich spendierte den Strom. Wieder mal ein Beweis dafür, wie mit Ideen und Aktivität bestes Miteinander gelingen kann.


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