Die meisten werden den Weg in die Höhe mittlerweile kennen, mit Tutzings längster Wendeltreppe oder mit dem Aufzug, auch wenn er die Leute, die den bereit hängenden Chip ans Gerät gehalten haben, nur bis in den dritten Stock bringt. Ein paar Schritte bis ganz hinauf müssen dann noch sein, aber dann ist er erreicht, der neue Tutzinger Szene-Treff, zu dem sich der vierte Stock des extravaganten Lobster-Gebäudes mehr und mehr entwickelt.
Alle möglichen Akteure haben dort schon Veranstaltungen abgehalten, je nach Witterung drinnen oder auf der Dachterrasse - von der Aktionsgmeinschaft Tutzinger Gewerbetreibender (ATG) über die Tutzinger Liste, die CSU und die FDP bis zu den Initiatoren des neuen Tutzinger Fördervereins für den Minigolfplatz, die dort droben am Sonntagabend ihre Gründungsversammlung abgehalten haben.
Das Restaurant Theodor, das im Erdgeschoss residiert, führt seine Räume sogar auf eigenwillig Art mit der „Sky-Lounge“ im vierten Stock zusammen: In einer Reihe „Eat & Read“. Am Samstag machte ein Drei-Gänge Menü den Anfang: Büffelmozzarella mit geschmorten Nektarinen, Rinderlenden- oder Lachssteak mit Kräuterrisotto und wildem Brokkoli, frische Erdbeeren mit Mascarponecreme. Dann folgte eine Vorstellung mit den beiden Münchner Schriftstellern Oliver Pötzsch, bekannt durch die Roman-Serie „Die Henkerstochter“, und Moses Wolff, der regelmäßig für das Satiremagazin Titanic schreibt.
Der nächste Termin für „Eat & Read“ steht schon fest: Für den 14. September kündigt Theodor-Geschäftsführer Martin Baumann den Schriftsteller, Musikmanager und Filmemacher Andreas Heineke an, der aus seinem Provence-Krimi „Auslese à la provence“ lesen wird. Passend dazu wird Küchenchef Bernhard Maier ein französisches Drei-Gänge-Menü zaubern. Auch andere scheinen immer wieder die neue Tutzinger Höhe zu suchen.
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