An der Tutzinger Seepromenade herrscht an diesem Wochenende zeitweise Hochbetrieb. Die Brahmspromenade beispielsweise war am Samstag bis in den Abend hinein voller badelustiger Menschen. Im Tutzinger Biergarten des Midgardhauses war zeitweiser so viel los, dass nur schwer ein Platz zu finden war. Am Dampfersteg spuckten die Schiffe ständig Fahrgäste aus, die dann auf den Straßen und Wegen am Ufer entlang und ins Ortszentrum hinein promenierten. Am Biersteg kamen ständig Wasserratten an, um ihre Boote an der dort befindlichen einzigen öffentlichen Lände des Westufers auf den Starnberger See zu bringen.
Der Andrang führte zu Engstellen sowohl am Ufer als auch auf den Straßen. An der Schlossstraße standen sich plötzlich zwei Autos mit angehängten Booten gegenüber, und nichts ging mehr. Denn auch ein Ausweichen in die abzweigende Monsignore-Schmid-Straße hinein war nicht möglich, weil ein Auto die Einmündung zugeparkt hatte. Irgendwie schafften es die im schwierigen Fahren mit Anhängern offenkundig erfahrenen Bootsbesitzer dann doch, aneinander vorbei zu kommen.
Unten an der Bootslände fanden sich unterdessen viele Schaulustige ein, die die nicht immer ganz leichten Manöver mit Autos und Schiffen ebenso interessiert wie amüsiert beobachteten. Auch an der Mauer des Tutzinger Schlosses, die den Platz am Biersteg begrenzt, wurde der Raum bald knapp, als mehr und mehr Trailer dort nebeneinander abgestellt wurden. Zur Freude der Bootsbesitzer werden dafür aber keine Parkgebühren fällig.





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