Nach Einschätzung von KI-Experten, wie auch von Ökonomen und Politikern ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) mit revolutionären Veränderungen verbunden. Das bezieht sich nicht nur auf viele Produktionsprozesse, sondern auf unser gesamtes Leben. Viele Änderungen werden sich einstellen, ob wir das als Individuum oder als Staat wollen oder nicht. Es kann also nicht darum gehen, etwas zu verhindern, sondern darum, es so zu gestalten, dass das menschliche Leben seinen Wert behält und möglichst für Alle verbessert wird. Wesentliches Element der Gestaltung ist die Kontrolle über die entstehenden Produkte und Verfahren. Wenn Großkonzerne darüber entscheiden, in welcher Welt wir in Zukunft leben, wird die Entwicklung nicht positiv verlaufen, weil sie gewinnorientiert und intransparent handeln. Es gibt keine unsichtbare Hand, die hier regelnd eingreift. Der demokratisch legitimierte Staat muss Regeln vorgeben, ihre Einhaltung überwachen und immer steuernd eingreifen. Es wird einen an humanistischen Werten orientierten Staat nur geben, wenn die Bürger einen solchen und keinen anderen wollen.
Was humanistische Werte sind, steht bei uns im Grundgesetz. Die Einhaltung dieser am Gemeinwohl orientierten Werte setzt ein hohes Maß an Transparenz voraus und eindeutige Verantwortlichkeiten für die Folgen von Maßnahmen.
Nach dem ersten Abend vor einer Woche findet heute, am Mittwoch, 12. Februar, um 19 Uhr im Roncallihaus der zweite Teil statt. Aufbauend auf den technischen und ethischen Grundlagen werden einzelne Projekte und ihre Auswirkung auf unser Leben beleuchtet.
Schwerpunkte:
- Wie lernen Menschen und Maschinen?
- Vergleich der Leistungsfähigkeit
- Gesichts- bzw. Mustererkennung
- Ethische Prinzipien
- Die Bedeutung von Daten
- Aktuelle Beispiele und ihre Beurteilung
Vieles führt zurück zur Frage, was ist der Mensch und in welcher Welt wollen wir leben?
Was die Qualität und den Sinn unseres Lebens ausmacht, ist nicht programmierbar; Computer kennen keine Erlebnisse. Die Vorstellung, dass sie irgendwann in der ganzen Bandbreite dessen, was den Menschen prägt, ihm ähnlich werden könnten, ist absurd.
Kommentar hinzufügen
Kommentare