Die Deutsche Telekom hat bei Tutzinger Kunden trotz der seit Anfang Juni anhaltenden Ausfälle ihres D1-Mobilfunknetzes die Rechnungsbeträge komplett abgebucht,. Das haben betroffene Kunden vorOrt.news berichtet. Sie zeigen sich darüber verwundert, weil ihnen der Kundendienst der Deutschen Telekom zuvor versprochen habe, dass sie für die Zeit schlechter Mobilfunk-Verbindung nichts bezahlen müssten.
vorOrt.news hat aus diesem Grund bei der Deutschen Telekom angefragt: Müssen die betreffenden Kunden selbst bei der Deutschen Telekom um Preiserlass bitten? Könnte das Unternehmen nicht von sich aus für die betreffende Zeit den Preis reduzieren? Was sieht die Deutsche Telekom in ihren Verträgen für den Fall unzureichender Leistungserbringung vor?
Hier die Antwort eines Telekom-Sprechers: "Wer Schadenersatz geltend machen möchte, kann sich an den Service (info@telekom.de) wenden."
Ein von der Deutschen Telekom unterdessen direkt neben dem Eingang zum Waldfriedhof aufgestellter "Mastwagen" hat das Tutzinger D1-Mobilfunknetz in Teilen verbessert. "Der aufgestellte Mastwagen konnte die Mobilfunk-Versorgung grundsätzlich wieder herstellen", teilt der Telekom-Sprecher mit. Es gibt aber nach wie vor Gebiete im Tutzinger Zentrum mit schlechtem Empfang oder sogar ganz ohne "Netz". Nach Schätzung von Mobilfunk-Kennern kann ein solcher Mast, wie er jetzt neben dem Friedhof steht, vielleicht ein Drittel des gesamten Gebiets abdecken.
Am heutigen Dienstag befasst sich der Tutzinger Gemeinderat mit der Mobilfunk-Situation in Tutzing. Dabei geht es um die Ausweisung von Konzentrationsflächen für die Errichtung von Mobilfunkstationen sowie um eine Baugenehmigung für die Errichtung einer Funkübertragungsstelle an der Kustermannstaße, die eine bessere Versorgung herbeiführen soll. Konzentrationsflächen für Mobilfunkstationen
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