Möglicherweise treibt sich zurzeit in Tutzing lichtscheues Gesindel herum. Die Starnberger Polizeiinspektion hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch von einem Bürger eine entsprechende Mitteilung erhalten.
Er hat zwei verdächtige Personen beobachtet, die mit einer Taschenlampe in Fenster geleuchtet haben, wie Polizeihauptkommissar Kai Motschmann auf Nachfrage von vorOrt.news berichtet hat.
Die Polizei ist daraufhin sofort aktiv geworden. Sie hat sogar einen Hubschrauber eingesetzt.
Beamte haben aus der Luft zwischen drei und vier Uhr eine ganze Weile im Tutzinger Ortszentrum Ausschau gehalten. Der Verdacht habe sich aber nicht bestätigt, sagte Motschmann.
Schon im Juli hat eine Tutzinger Bürgerin in einem Privatgarten zwei schwarz gekleidete Personen mit einer Taschenlampe beobachtet, wie vorOrt.news erfahren hat.
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Kommentare
Schlussendlich erwies sich der Alarm als falsch und unbegründet, nachdem eine ziemlich teure und einige von uns die Nachtruhe kostende Suche alle Befürchtungen entkräftete. Die phantasierten Diebe hätten kräftig zulangen müssen, wenn ihre Beute den Wert des Helikopterfluges hätte erreichen sollen ;-)
Der Schaden jedes sprachlichen Alarmismus' ist groß in Zeiten, in denen in einem ausgesprochen sicheren Land von rechts und von rechtsaußen mit den Ängsten der Menschen auf perfide Art und Weise Politik gemacht wird. Da wäre es schön, wenn sprachlich nicht gezündelt wird, wo es vielleicht gar nicht so gemeint war und wo es eigentlich auch gar nichts nichts zu zündeln gibt. – Halten wir doch nochmal fest, dass wir in Tutzing in fast jeder HInsicht im Garten Eden der westlichen Welt leben und die Sicherheitslage in ganz Europa wohl nirgends so gut sein dürfte, wie hier bei uns zuhause.