Es war neulich, an einem dieser schönen, warmen Tage. Ganz im nördlichen Tutzing, vom Seeuferweg aus, konnte man gar nicht so viel wegschauen, dass man sie nicht erblickte: Menschen, die ihre Kleidung abgelegt hatten. Komplett. Auf dem kleinen Freibadegelände befanden sie sich, die Nackerten. FKK in Tutzing, und das am hellichten Nachmittag.
Nachbarn und Besucher des nahen Freibadegeländes von Garatshausen wundern sich über die Verwunderung darüber. Auf dem kleinen Tutzinger Badeplatz sei es mittlerweile völlig üblich geworden, hüllenlos zu schwimmen und sich ebenso zu entspannen, erzählen sie.
Das will auch der „Tratzinger“ schon entdeckt haben. Er hat in der neuen Ausgabe der „Tutzinger Nachrichten“ gleich vorgeschlagen, einen offiziellen FKK-Strand in Tutzing zu beantragen - quasi als Alleinstellungsmerkmal dieser Gemeinde am Starnberger See.
Vermutlich war das nicht ernst gemeint. Der Tratzinger und sein Spezl reden ja immer so a bisserl wie am Stammtisch. Aber vielleicht wäre so ein FKK-Badegelände tatsächlich eine Idee: als eine der „geeigneten Einrichtungen für die Erholung“, die eine Verordnung als Voraussetzungen für das neuerdings von Tutzing angestrebte Prädikat „Erholungsort“ fordert - wenn es schon kein Hallenbad mehr gibt.
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