Gemeindeleben
8.12.2018
Von vorOrt.news

Christbäume der Gilde sehr gefragt

Viel Interesse für den Verkauf der Tutzinger Gilde - Eigene Plantage biozertifiziert

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Mitglieder der Gilde haben die Bäume auf ihrer Plantage genau ausgesucht © Alois Weiß

Viel Betrieb war heute Vormittag auf der Lindlwiese beim Rathaus. Während nebendran wie jeden Samstag der Wochenmarkt stattfand, hat die Tutzinger Gilde dort ihren diesjährigen Christbaum-Verkauf veranstaltet.

Viele schöne, ausgesuchte Bäume hatten rund 30 fleißige Mitglieder der Gilde von ihrer eigenen Plantage geholt und außerdem von einem Waldbauern im Landkreis Weilheim-Schongau besorgt. Sehr gefragt war bei den vielen Interesssenten der Rat der kundigen Helfer von der Gilde, die in jahrelanger Arbeit viel Erfahrung gesammelt haben.

Auch für öffentliche Einrichtungen und Veranstaltungen hat die Gilde die Christbäume beigesteuert, so für Kirchen, Schulen oder den Adventsmarkt. Auffallend großer Bedarf besteht zurzeit an sehr hohen Bäumen - mit Größen von 3,50 Meter bis vier Meter. Die eigene Plantage der Tutzinger Gilde befindet sich hinter der Rotkreuz-Alm. Die Fläche ist biozertifiziert.

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Mit der Zeit sammelt sich bei den Helfern viel Fachwissen an © Alois Weiß

"Gespritzte Bäume dampfen in der Wärme erst so richtig aus"

„Wir waren mit die ersten, die auf die Gesundheit der Christbäume geachtet haben“, sagt Rudi Sigl, der zweite Vorstand der Gilde, der die Plantage betreut. Auch wenn Bio-Bäume etwas teurer sind, lohnen sie sich nach seiner Überzeugung.

Sigl warnt vor billigen, großenteils importierten Christbäumen: „Gespritzte Bäume dampfen in der Wärme erst so richtig aus.“ Die Bäume der Gilde waren, als sie heute verkauft wuerden, sehr frisch, erst kurz zuvor gefällt - und die Transportwege waren sehr kurz. Bei vielen anderen Verkäufern stammen die Christbäume aus dem Ausland. Viele von ihnen sind gespritzt.

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Die Bäume werden vor dem Verkauf genau begutachtet © Alois Weiß

Die Gilde plädiert für Rückkehr zur Fichte

Mit einigem Erfolg hat die Tutzinger Gilde für eine Rückkehr zur Fichte plädiert. Sie ist zu Unrecht ein wenig aus der Mode gekommen, meint Sigl. Zwar nadelt sie schneller: „Doch wenn man sie pflegt, hält auch sie eine ganze Weile.“ Bei der Gilde kann man aber ebenso Nordmanntannen erstehen. Sie stammen von dem Waldbauern im Nachbarlandkreis Weilheim-Schongau.

Gern nehmen viele Tutzinger das Angebot der Gilde, den Christbaum für ein geringes zusätzliches Entgelt in die heimische Wohnung zu liefern. Der Erlös des Christbaumverkaufs ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der Tutzinger Gilde. Unter anderem werden davon Kinder- und Jugendtrachten für den vereinseigenen Fundus angeschafft. Weitere Infos gibt es unter www.tutzinger-gilde.de

Quelle Titelbild: Alois Weiß
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