Gemeindeleben
31.12.2018
Von vorOrt.news

2018 - ein Jahr mit Signalwirkungen für Tutzing

Rückblick von vorOrt.news auf wichtige und weniger wichtige Ereignisse

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Marlene Greinwald führt Tutzing seit 2018 auf neue Wege

Es war ein Jahr mit Signalwirkung für Tutzing. Neue Wege schlugen die Bürger gleich zu Beginn des Jahres mit der Wahl von Marlene Greinwald zur neuen Bürgermeisterin ein. Die langjährige Gemeinderätin der Freien Wähler siegte in der Stichwahl gegen Florian Schotter von der CSU. Sie will die volle Amtszeit von sechs Jahren ausschöpfen. Bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr werden die Tutzinger deshalb keinen Bürgermeister zu wählen haben.

Das Jahr brachte weitere Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für die weitere Entwicklung von Tutzing. Dazu gehört die von der Gemeinde beabsichtigte Trennung vom Gymnasium. Schwierige Verhandlungen mit dem Landkreis, der die reizvoll in Seeufernähe gelegene Schule übernehmen soll, haben begonnen.

Signalwirkung für Tutzing haben dürfte auch die Verlängerung des Dampferstegs, die die Gemeinde in diesem Jahr befürwortet hat. Zwei Schifffahrtslinien sollen sich künftig in Tutzing treffen. Das lässt Folgen für die Besucherströme, das Geschäftsleben und die Entwicklung am Seeufer erwarten.

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Tutzings neue evangelische Pfarrerin Beate Frankenberger wurde bei ihrem Einführungsgottesdienst herzlich begrüßt

Diverse personelle Veränderungen mit Signalwirkung gab es in den Kirchen, in Parteien, in Vereinen und in den Schulen. In der evangelischen Kirche hat die neue Pfarrerin Beate Frankenberger die Nachfolge von Ulrike Wilhelm angetreten, der evangelische Kirchenvorstand wurde neu gewählt, ebenso die katholische Kirchenverwaltung. In der Pfarrei St. Joseph, die ihre seit 125 Jahren bestehende Selbstständigkeit vom Kloster Bernried feierte, hat der langjährige Kirchenpfleger Alfons Mühleck seine Tätigkeit beendet.

Einer, der in Tutzing bekannt ist, wurde bayerischer Kultusminister: Michael Piazolo, der lange als Dozent in der Akademie für politische Bildung tätig war. Cornelia May folgte Marlene Greinwald an der Spitze der Tutzinger Freien Wähler, Rolf Bäck wurde Vizevorsitzender der Tutzinger CSU. Marianne Fentzloff wurde neue Konrektorin der Grund- und Mittelschule, der Jurist Mark Habdank neuer Vorsitzender des TSV Tutzing. Der langjährige Hausmeister Peter Macher hat nach 22jähriger Tätigkeit das Tutzinger Gymnasium verlassen.

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Die Hauptstraße und andere Verkehrsthemen sorgten für viele Diskussionen

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Der erste Tutzinger Kreisverkehr entsteht an der Lindemannstraße

Signalwirkung hat auch der bevorstehende Umbau der Hauptstraße. Das ganze Jahr über hat er für Diskussionen gesorgt. Die Tutzinger wollen die eigentlich vom Freistaat Bayern ausgehende Sanierung, so gut es geht, für eine Neugestaltung der Gemeinde mit besserer Aufenthaltsqualität und sinnvoller Verkehrsführung nutzen. Viele Gespräche wurden darüber geführt, ein Arbeitskreis wurde gebildet, in Bürgerforen erhalten die Einheimischen Gelegenheit zu Informationen aus erster Hand.

Zu den wichtigen Entscheidungen des Jahres 2018 gehört der für einen Kreisverkehr - den ersten in Tutzing - an der Einmündung der Lindemannstraße in die Hauptstraße. Darüber gab es auch kritische Diskussionen, ebenso wie über die Parkplätze: Die einen wollen möglichst viele von ihnen streichen, um mehr Platz für Flanierzonen und ruhige Plätze zu gewinnen, die anderen halten Autostellflächen für dringend erforderlich, um das Geschäftsleben attraktiv zu erhalten. Kurz vor Jahresende beschlossen die Gemeinderäte in einem Ausschuss, welche Gehweg-Beläge es künftig geben soll. Gefordert sind auch die Anlieger: Auf sie kommen im Rahmen der Sanierung ebenfalls Kosten zu, so bei wohl teils notwendigen Erneuerungen der Hausanschlüsse und bei den Belägen, die über die öffentlichen Wege hinaus auf Privatgrundstücken fortgesetzt werden sollen.

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Parken am Bahnhof wird wahrscheinlich kostenpflichtig werden

Etliche weitere Verkehrsthemen bewegten die Tutzinger 2018: Tempo 30 vor den Schulen wurde erst nach hartnäckigem Drängen eingeführt, die Parkgebühren-Pflicht wurde ausgeweitet, so vom alten Volksfestplatz und den Bereichen beim Südbad auf die Seestraße.

Weitere Neuerungen zeichnen sich ab: Carsharing ist geplant, Bezahlung von Parkgebühren per Handy ist vorgesehen, an der nördlichen Hauptstraße soll voraussichtlich im Frühjahr 2019 Tutzings erster Fahrradschutzstreifen markiert werden.

Die Bahn wird das Parken neben dem Bahnhof wahrscheinlich kostenpflichtig machen, wenn die Park-and-Ride-Anlage, wie abzusehen ist, umgestaltet wird. Kleinere Brücken erweisen sich unterdessen zunehmend als marode. Deshalb mussten Straßen gesperrt werden, so die nach Monatshausen.

Erkenntnisse über Veränderungen des Tutzinger Ortsbildes

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Der Seehof war ein Hotel und soll wieder ein Hotel werden

Weitere Entscheidungen mit Signalwirkung waren 2018 die für Bewerbungen um die „Fairtrade-Town“ und fürs Prädikat „Erholungsort“ sowie der Beitritt Tutzings zum „Klimapakt“ des Landkreises Starnberg. Eine der Tutzinger Schulen - die Benedictus-Realschule – hat die Zertifizierung zur „Fairtrade-School“ bereits geschafft.

Signalwirkung in Sachen Wohnraum geht von der „SoBoN“ aus: Mit dem in diesem Jahr beschlossenen „Tutzinger Modell“ für sozialgerechte Bodennutzung sollen Teile von neuem Baurecht künftig für soziale Zwecke genutzt werden können. Signale gab es 2018 auch für manchen Tutzinger Dauerbrenner, so für den Seehof. Angesichts der seit Jahren aufrechterhaltenen Forderungen nach einem Hotel führten Plädoyers für eine Wohnbebauung dort zu Diskussionen, nachdem der Eigentümer ein so genanntes Boardinghaus beantragt hatte. Wegen einer Frist ging dann im Herbst plötzlich alles ganz schnell: Der Gemeinderat beschloss eine Veränderungssperre und verfestigte per Bebauungsplanänderung die Hotelwünsche.

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Es war einmal: Der Saal des Andechser Hofs ist inzwischen leer geräumt

Bei einem anderen Tutzinger Dauerbrenner gab es 2018 eine Wende: Sechs Jahre nach seiner Schließung wurde der Andechser Hof verkauft, und zwar an ÖDP-Gemeinderat Georg Schuster und seine Frau Kornelia. Das zog einige Diskussionen nach sich, doch die Wogen scheinen sich mittlerweile geglättet zu haben. Eine neue Gaststätte scheint nun an diesem Standort im Vordergrund der Überlegungen zu stehen, doch noch laufen die Verhandlungen. Ende September öffnete der Andechser Hof erstmals seit 2012 wenigstens ganz kurz wieder seine Tore für die Öffentlichkeit: Das alte Mobiliar wurde verschenkt. 1500 Euro kamen an Spenden herein, die die Tutzinger Tafel „Tischlein deck dich“ erhielt.

Das Jahr 2018 brachte auch so manche Erkenntnisse über Veränderungen des Tutzinger Ortsbildes. Immer mehr Bebauungspläne initiiert die Gemeinde, um die Entwicklung zu steuern - bald wird es Bebauungsplan Nummer 100 geben. Vom Bahnhof bis hinunter zur Hauptstraße werden diverse Neubauten entstehen, die in diesem Gebiet den städtischen Charakter deutlich verstärken dürften. Von Neubauten entlang der Bahngleise an der Bahnhofsstraße über weitere Bauwerke auf dem früheren Roche-Gelände bis zu Erweiterungen des Krankenhauses spannt sich der Bogen. Recht groß werden schon zwei Gebäude an der Bräuhausstraße: das bereits weit gediehene neue Simson-Hotel und die geplante Firmenzentrale des IT-Unternehmens Lobster. Begonnen hatte diese Entwicklung schon vor Jahren mit dem ansehnlichen Gewerbekomplex FourSite und der Wohnsiedlung Lakeside Living.

Strategische Überlegungen mit langfristigem Charakter

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So sollen die neuen Wohnungen am Kallerbach aussehen © Verband Wohnen

Verändern wird sich Tutzings Charakter auch an etlichen anderen Stellen der Gemeinde: am Kallerbach mit den 70 Wohnungen, die dort, neben der Lindemannstraße, der Verband Wohnen errichtet, am Beringerweg mit neuen Mehrfamilienhäusern, an der Gröschlstraße zwischen Tutzing und Unterzeismering mit Neu- und Erweiterungsbauten, vielleicht auch an der Straße zwischen Garatshausen und Traubing mit einem Gartenbaubetrieb, eventuell aber auch einem Ponyhof auf dem Gelände einer aufgelösten Baumschule. In Seeufer-Nähe, oberhalb des Freibads ganz im Norden der Gemeinde, haben größere Baupläne die Gemeinderäte intensiv beschäftigt. Auch ganz oben von Tutzing, neben der Rotkreuz-Alm, sollen Neubauten entstehen, wo für einige Zeit Container Asylbewerbern Unterschlupf boten.

Das Gut Rößlberg steht zum Verkauf, bekannte Gebäude werden demnächst ihr Gesicht verändern, so das ehemalige Friseurgeschäft an der Hallberger Allee, in dem sich heute das Café Käthe befindet, oder das Hotel Engelhof in Bahnhofsnähe. Bei anderen Gebäuden ist so ein Wandel zunächst nicht gewünscht, so beim Kiosk am Bahnhof.

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Von der Brahms-Apotheke zu La Maremma: Die neue Enoteca an der Hauptstraße

Im Tutzinger Geschäftsleben gibt es immer wieder Veränderungen. Das Sportlerstüberl neben dem Würmseestadion soll wieder zu einer Gaststätte werden, die Gemeinde verhandelt mit Pachtinteressenten. Das Geschäft Himmel hat aufgehört, dafür gibt es eine neue „Enoteca“, wo früher die Brahms-Apotheke war, und ein neues vietnamesisches Restaurant an Stelle des früheren Chinesen. Das italienische Restauerant „Made in Sud“ ist zu Ostern unter neuer Führung mit dem Namen „Mille Lire“ neu eröffnet worden, die bisherige Bäckereifiliale Reis gehört nun zur Firma Höflinger, die Eigentümerin der Gaststätte „Tutzinger Hof“ bietet neuerdings Catering mit Lieferservice nach Haus unter dem Namen „Therese Grill“ an.

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Durch den Ort zum See sollen attraktive Wegeverbindungen für eine Aufwertung sorgen

Strategische Überlegungen mit langfristigem Charakter sind in den kommunalen Planungen immer wieder zu erkennen. Ein Entwicklungskonzept „ISEK“ wurde gestartet, das die Grundlagen für die Städtebauförderung verbessern soll. Die Bemühungen um eine ansprechende Wegeverbindung vom Bahnhof zum See werden weiter verfolgt, Aufenthaltsqualität, Flanierzonen und ansprechende Plätze werden auch für das gesamte Gebiet zwischen Bahnhof und Hauptstraße mit dem Ex-Roche-Areal und dem Klostergelände gewünscht.

Die Problematik langfristiger Planungen tritt dabei immer wieder zu Tage. Das müssen auch die Bürger in den Tutzinger Ortsteilen erkennen. So haben in Traubing die Verzögerungen bei den seit bald zehnjährigen Vorbereitungen der sehnlich erwarteten Dorferneuerung für viel Enttäuschung gesorgt. Das hatte in diesem Jahr sogar personelle Folgen. Thomas Parstorfer, der in Tutzing CSU-Vorsitzender ist und dieses Thema als Traubinger Bürger maßgeblich voranzutreiben versuchte, musste bei der Vorstandswahl der zuständigen Teilnehmergemeinschaft Traubing eine herbe Niederlage einstecken. Der Ärger besonders über die verantwortlichen Behörden sitzt in Traubing tief.

Engagiertes Kultur- und Vereinsleben

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Riesenstimmung gab's beim Weinfest der JM © L.G.

Ein Jahr voller interessanter Ereignisse gab es in Tutzing für die Kultur, die rund 100 Vereine in der Gemeinde und das soziale Leben. Höchst aktiv hat sich auch die Ambulante Krankenpflege in diesem Jahr um viele Menschen gekümmert und neue Wege eingeschlagen. So wird sie in der Nachbargemeinde Bernried gemeinsam mit dieser Kommune eine neue betreute Wohnanlage errichten. Obwohl viele Flüchtlinge Tutzing wieder verlassen haben, hat sich der Ökumenische Unterstützerkreis auch in diesem Jahr sehr um Asylbewerber bemüht, sich aber auch über erhebliche Behinderungen durch die Behörden beschwert: Etliche Flüchtlinge, die bereits Jobs hatten, haben plötzlich keine Arbeitsgenehmigungen mehr erhalten.

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Seit mehr als einem Jahr gesperrt: das alte Lehrerwohnhaus

Der TSV Tutzing, mit 1800 Mitgliedern einer der größten Sportvereine der hiesigen Region, hat sein 125jähriges Bestehen gefeiert. Sehr aktiv war das ganze Jahr über die Tutzinger Gilde, so zum Beispiel mit ihrem prächtig geschmückten Fischerkahn beim Oktoberfest-Umzug. 3000 Besucher feierten im Juni ausgelassen beim dritten Weinfest des Freizeitclubs JM an der Brahmspromenade bis in die Nacht.

Wie andere Vereine und Organisationen musste die JM zwar auch in diesem Jahr auf den Wiedereinzug in ihre angestammten Räume verzichten: Das seit Oktober 2017 vom Kreisbauamt gesperrte alte Lehrerwohnhaus an der Greinwaldstraße ist das ganze Jahr 2018 geschlossen geblieben. Doch gegen Jahresende hat sich eine Wende angedeutet: Die bisher in der Rathaus-Tenne untergebrachte Mittagsbetreuung für Hortkinder soll wieder in das Gebäude einziehen können. Die anderen Betroffenen, von der JM über den Billard-Club bis zur Musikschule, warten nun sehnlich auf neue Informationen.

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Künstlerische Grenzüberschreitung: Die ungarische Zither-Gruppe Pannonia begeisterte bei der Kulturnacht in der Kustermannvilla viele Besucher

Ein Höhepunkt im reichhaltigen kulturellen Leben Tutzings war Anfang Dezember die Verleihung des Wilhelm-Hausenstein-Preises an Helene von Rechenberg, die Kirchenmusikerin der katholischen Pfarrei St. Joseph. Das ganze Jahr über gab es viele umjubelte und großenteils qualitativ hochwertige Aufführungen ganz unterschiedlicher Art. Die Tutzinger Kulturnacht im Oktober, ein weiterer Höhepunkt, bot wie seit 15 Jahren wieder ein sehr ansprechendes und vielseitiges Programm mit hunderten Akteuren und tausenden Gästen. Von den „Tutzinger Brahmstagen“ über den „Tutzinger Orgelherbst“ bis zur Tutzinger Heimatbühne mit dem Stück „Gspenstermacher“ reichte das Spektrum im Jahresverlauf.

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In einem wahren Kulturrausch war Tutzing 2018 immer wieder, so an einem September-Wochenende

Viele weitere künstlerische Attraktionen belegten eine ungewöhnliche kulturelle Vielfalt - von dem mit zahlreichen Schmankerln hochmotivierter Amateure bestückten Hobbykünstlermarkt über eine Serenade des Fördervereins für Tourismus mit der Tutzinger Oldie-Gruppe Smile am Dampfersteg bis zu Veranstaltungen zum Fünf Seen Filmfestival oder einer Hippie-Ausstellung im Tutzinger Keller mit einer Party, bei der sich viele Besucher in die Flower-Power-Zeit zurückversetzt fühlten.

Besucher aus Balatonkenese am ungarischen Plattensee haben nachträglich mit den Tutzingern das 25jährige Bestehen der Partnerschaft gefeiert. Aus diesem Anlass wurde in Tutzing ein Weg im Kustermannpark nach der ungarischen Gemeinde benannt. waren in Tutzing zu Gast. Tutzing war Schauplatz für Drehbarbeiten von Film und Fernsehen. Die mit bekannten Künstlern von Peter Maffay über Leslie Mandoki bis Gert Wilden jr. auch sonst reichhaltige Tutzinger Kultur- und Kreativ-Szene wird demnächst Zuwachs bekommen: Die Künstleragentur StageField will sich ansiedeln, die Gemeinde hat ihren Bau neben dem Edeka im Norden kurz vor Weihnachten befürwortet.

Sportliche Erfolge

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Geschafft: Die Fußballmannschaft des TSV bei ihrer Aufstiegsfeier

Reichhaltig ist auch das Tutzinger Sportleben. Die erste Fußballmannschaft des TSV Tutzing hat 2018 den Aufstieg in die A-Klasse geschafft. Das Team des FC Traubing hat lange ebenfalls gut mitgemischt, den Sprung dann aber doch verpasst. Nachwuchsspieler des Tutzinger Tennis-Clubs wurden Dritte bei der Oberbayerischen Mannschaftsmeisterschaft, Tutzinger Gymnasiastinnen wurden oberbayerische Meister im Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“.

Bei seiner Jubiläumsfeier zum 125jährigen Vereinsbestehen hat der TSV eindrucksvoll das umfangreiche Spektrum seiner sportlichen Angebote präsentiert. Auch manches bemerkenswerte Ereignis gab es im Tutzinger Sport. So hat der Eon-Konzern vom TSV eine gewaltige Rückzahlung für Jahre verlangt. Grund: Das Energieunternehmen hatte Zahlen selbst falsch eingetragen. Nach schwierigen Gesprächen hat Eon dem Verein den größten Teil der Nachforderung schließlich erlassen.

Leider waren 2018 auch Unfälle zu beklagen. Im September kam bei Traubing ein Motorradfahrer ums Leben, weil ihn ein Autofahrer übersah. Viel mehr Glück hatte im August ein Mann am Bahnübergang von : Er fuhr durch die geschlossene Schranke, kurz bevor ein Zug kam, doch passiert ist ihm nichts. Beim Fischerbuchet kippte im Juni eine Getränkelaster um - 1000 Kisten mussten per Hand abgeladen werden. Abgefahrene Außenspiegel und Fahrerflucht sind an der Tagesordnung. Der stürmische See ließ Ende Oktober mehrere Segelboote kollidieren, eines von ihnen sank sogar. Ein anderer Sturm schleuderte eine Baumkrone auf das Gebäude an der Kirchenstraße, in dem sich die Filmtaverne und das Kurtheater befinden.



Bildquellen: Marlene Greinwald / Staatliches Bauamt Weilheim / Archiv Gernot Abendt / Verband Wohnen / BG / L.G.

Quelle Titelbild: L.G.
ID: 1483
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