Ein denkwürdiger, herausragender Abend im Kulturtheater Tutzing
Dank Friedemann Beyer – Initiator der Tutzinger Filmerkundungen – waren mit Edgar Reitz und Edgar Selge zwei große Namen des deutschen Films im Kulturtheater Tutzing zu Gast.
Vorstand Lucie Vorlíčková moderierte den Abend und verloste zum Auftakt zwei DVDs von "Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes", gestiftet vom Filmverleih Weltkino.
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Eine Besucherin freut sich über ihren Gewinn. Richtige Antworten zu Edgar Reitz’ Heimat-Trilogie und zum Mathematiker Gottfried Wilhelm Leibniz wurden prämiert; die Antwort, dass Leibniz für seine Infinitesimalrechnung bannt war, brachte einem Zuschauer einen spontanen Zusatzpreis ein - das Buch zum Film.
Edgar Reitz blieb trotz später Stunde auch zum zweiten Film "Cardillac". Er beantwortete geduldig alle Fragen - auch wie es ihm gelungen ist Gunter Sachs zum Dreh für den Film zu bekommen.
Leibniz-Darsteller Edgar Selge berichtet von der Herausforderung, eine ferne historische Persönlichkeit, von der kaum Persönliches überliefert ist, präzise zu verkörpern.
Zwei Edgars im Kinosaal: Edgar Selge und Edgar Reitz gut gelaunt im Kulturtheater Tutzing.
In der Pause im Kinofoyer erzählt Edgar Reitz Anekdoten zu den Requisiten seines Films Leibniz, den er überwiegend im Studio drehte – darunter die Geschichte vom Emu und von der Szene mit dem besonders schönen Schmetterling.
Edgar Selge signiert Kinoplakate von Leibniz für das Kulturtheater Tutzing und seinen autobiografischen Roman "Hast Du uns endlich gefunden" für das Publikum.
Ein heiterer Ausklang: Champagner für Edgar Selge und für Edgar Reitz zusammen mit einem Blumengruß an Salome Kammer.
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