Gemeinde
22.11.2025
Von Lucie Vorlíčková

Jürgen Prochnow zu Gast im Kulturtheater Tutzing

Heute Vorführung „Das Boot“ (Director’s Cut 1997) mit Filmgespräch

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Ein besonderes Highlight in der viel beachteten Filmreihe "Tutzinger Filmerkungungen": Am 22. November zeigt das Kulturtheater "Das Boot"

Die inzwischen auch überregional beachtete Filmreihe „Tutzinger Filmerkundungen“ präsentiert am Samstag, dem 22. November 2025 um 18 Uhr, ein besonderes Highlight: Schauspiellegende Jürgen Prochnow kommt zum Filmgespräch über Wolfgang Petersens Meisterwerk „Das Boot“ ins Kulturtheater Tutzing.

Das Gespräch mit Filmhistoriker Friedemann Beyer aus Berlin bietet spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte, die Dreharbeiten in den engen Studiokulissen und den internationalen Erfolg des Films.

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Natürlich wird zugleich ein Blick auf Prochnows herausragende Schauspielkarriere geworfen. Denn Prochnows intensive Darstellung des U-Boot-Kommandanten machte ihn 1981 über Nacht zu einem der bekanntesten deutschen Schauspieler weltweit.

Mit seiner Anwesenheit unterstützt Prochnow das gemeinnützige Kulturtheater Tutzing ehrenamtlich. Als wir ihn in Berlin im Rahmen der Ufa-Stummfilmnächte im Namen des frisch geretteten Bürgerkinos, zugegeben etwas überfallmäßig, angesprochen haben, hat er sehr symphatisch reagiert, uns interessiert zugehört und dann ganz spontan seine Unterstützung zugesagt.

Die Veranstaltung ist Teil der von Friedemann Beyer für das Kulturtheater kuratierten Filmreihe „Tutzinger Filmerkundungen“, die bedeutende Werke der Filmgeschichte neu beleuchtet und in den zeitgeschichtlichen Kontext stellt.

Detailierte Informationen zur Veranstaltung "Das Boot" lesen Sie von Friedemann Beyer bitte unter: https://kulturtheater-tutzing.de/30-11-tutzinger-filmerkundungen-das-boot/

Begleitend zur Veranstaltung empfiehlt sich aber auch die BR-Radiofeature-Produktion „Tief­tauch­gang – Eine akustische Reise mit "Das Boot‘“ von Friedemann Beyer, die spannende Hintergrundgeschichten rund um den Film und seine Wirkung erzählt.

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Bei der Eröffnung der UfA-Stummfilmnächte 2024 stand Jürgen Prochnow im Mittelpunkt des Medieninteresses. Er hat sich trotzdem Zeit für uns genommen und spontan seine ehrenamtliche Unterstützung des Kulturtheater Tutzing zugesagt.

Der Vorverkauf hat begonnen

Ab sofort online unter https://kulturtheater-tutzing.de/ (bitte hinunterscrollen bis "Tutzinger Filmerkundungen: Das Boot") oder in bar an der Kinokasse. Eintritt 25 Euro inklusiv Filmgespräch und Überlängenzuschlag. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und damit auch Ihre Unterstützung - wir hoffen auf ausverkaufte 99 Sitzplätze zugunsten des gemeinnützigen Kulturtheaters Tutzing e.V.

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Kommentare

Sehr gerne schließe ich mich dem Kommentar meiner Vorschreiberin an und zolle dem Team der Kinobetreiber um Frau Vorličova -und vor allem ihr - für das Engagement höchsten Respekt!
Der Film " Das Boot " hat mich damals sehr beeindruckt, habe ihn mehrmals gesehen und das Szenario in den Bavaria Filmstudios besuchen können. Ein Bildband über die Dreharbeiten befindet sich bis heute in meiner Bibliothek.
Herzlichen Dank, den Hauptdarsteller, Herrn Prochnow für unser Kino gewonnen zu haben !
Toni Schott
Seit Beginn der neuen Spielsaison hat mir das Kulturtheater Tutzing bereits viele wunderbare Abende beschert. Das Liveprogramm des „belebten Kinos“ ist für unseren Ort beachtlich. Einfach klasse, welche Künstler und Redner wir jetzt in Tutzing -mal eben nebenan-erleben dürfen. DANKE und weiter so! Ich bin dabei und freue mich auch auf diesen außergewöhnlichen Abend mit Tieftauchgang!
Die Filmgespräche mit interessanten Gästen und besonderen Filmen, moderiert von Friedemann Beyer, einem der renommiertesten deutschen Filmhistoriker, sind etwas ganz Besonderes für unsere Gemeinde und haben einen hohen Anspruch. Danke an die Crew unseres Kulturtheaters für diese bildenden und dabei äußerst unterhaltenden kulturellen Highlights.
(Bearbeitet)
„Das Boot“ ist eigentlich ein psychologisches Kammerspiel über Menschen unter extremem Druck, wie er im Angesicht eines unvorstellbar schrecklichen Todes in den Tiefen des Meeres entsteht. Petersen verzichtete bewusst auf Stars und setzte auf unverbrauchte, ausdrucksstarke Typen wie Grönemeyer und Ochsenknecht. Diese Entscheidung machte den Film zu einer Legende, die in Deutschland von der Presse zuerst zerrissen wurde, bis er mit Oscar-Nomminierungen überschüttet wurde. Wie kam es dazu? Prochnow wird es erzählen.
Der Film das Boot war wirklich eine gelungene deutsche Produktion, das hat damals Deutschland keiner zugetraut.
Alle Schauspieler haben die Enge eines damaligen U-Bootes sehr authentisch und gelungen dargestellt.
Ich finde es hervorragend, dass die Macher und vielen Helfer des Tutzinger Kulturtheater so viele guten Schauspieler nach Tutzing holen.
Leider sind für mich Filme mit Überlängen zu mühsam.
Ich wünsche einen gelungenen Abend.